Karatedo

Swiss Karate Federation


Karatedo ist wie ein Baum Ein fester Stamm
(Tradition, Techniken, Ethik, Gesundheit)

starke Wurzeln
(Verankerung im Ursprung,
Verbindung zum realen Leben und Alltag)

verschiedene Äste
(Kata, traditioneller Zweikampf, Sport,
Kinder, Senioren, Selbstverteidigung, Kunst, Philosophie)

grüne Blätter
(um das Licht der Erkenntnis aufzunehmen, Ziel des Do)

und saftige Früchte
(um weiterzugeben was empfangen wurde)

(Do = Weg, jo = Ort), Ort der Erweckung, ursprünglich der Ort, wo Buddha seine Erleuchtung fand, dort wo die Schüler den Weg üben. Nach einem buddhistischenSprichwort kann jeder Ort ein Dojo sein. Sinn und Zweck des Zusammenkommens im Dojo ist einander zu helfen bei der Erlernung der Technikenund bei der Bildung des Charakters. Die Übungen im Dojo helfen, die Herausforderungen im Leben zu bewältigen. Konflikte lassen sich grundsätzlichnicht vermeiden, deshalb steht die Suche nach der richtigen Form der Bewältigung im Vordergrund. Das Dojo ist ein Raum der Gemeinschaft, wo jeder sichmit sich selbst und mit anderen Menschen auseinandersetzt. Sei es im Kumite, in der Meditation oder im Lehrgespräch. Es ist ein Ort, wo sich die Energieder Übenden verdichtet und wandelt. Das Training im Dojo lehrt, dass man manchmal gewinnt und manchmal verliert. Somit ist eine übungsstunde im Dojoauch eine Lehrstunde in Lebenskunst.

Karatedo

Im Karatedo ist Integrität ein wesentlicher Bestandteil. Es ist die ethische Forderung zwischen den im Training vermittelten Werten wie Anstand, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Vertrauen etc. und der tatsächlichen Vorbildwirkung, resp. dem eigenen Handeln in- und ausserhalb des Dojo. Gerade weil Karate in erster Linie als Kampfkunst, und nicht als Sport positioniert ist, wird von den Dojo, ihren Leitern und Mitgliedern eine ehrliche und ethisch einwandfreie Praxis erwartet. Bild: Tempel-Dojo Kenseikan Karate-Do Thun.

Rei

Gruss, Verbeugung, Anstand, Respekt. Der Gruss beinhaltet,  dass man für sich und den Partner verantwortlich ist. Er ist ein  Ausdruck der Höflichkeit, des Respekts und der Aufrichtigkeit.  Beim Betreten des Dojo wissen wir, dass ein ernstes Stück Arbeit  vor uns liegt.

Mokuso

Es kann als “ruhiges Denken” im Sinne von Entspannung, Konzentration und Versenkung verstanden werden. Traditionsgemäss wird Mokuso am Anfang und am Ende eines jeden Trainings ausgeführt. Einerseits hilft es, sich von der, den Lernprozess störenden, inneren Hektik zu befreien; andererseits unterstützt es den Verarbeitungsprozess der aufgenommenen Informationen. Quelle: Videotron.com